Wir leben in einer Zeit voller technologischen Fortschritte, man plant Mensch und Maschine zu vermählen und dennoch müssen wir uns mit altem Leid herumschlagen:
es gibt kein Allheilmittel gegen Langeweile, Depression, Burnout oder andere Wehwechen. Ein Beispiel dafür in meiner Videoinstallation ist die Person die gelangweilt ihre Arme herumschlägt und nichts mit sich anzufangen weiß, obwohl im Hintergrund eine Rakete startet – die Technologie sich also weiterentwickelt.
Vielmehr ist die Person selbst in der Verantwortung sich weiterzuentwickeln und die Entwicklung nicht nur der Technologie zu überlassen. Eine Beispiel hierfür ist die Aufforderung man solle sich auf alte Geschwindigkeiten zurückbeziehen. Denn über Zeit & Raum wird man nie herrschen können.
Mit mehreren inszenierten Moderationen werden die einzelnen Kapitel voneinander getrennt und mit einem Gedanken verbunden. Diese Moderationen sind fragmentarisch mit verzerrter Stimme gesprochen oder als falsche Teletext-Einblendungen, bzw. DVD-Menüs dargestellt. Diese Texte sind teilweise dem futuristischen Manifest entnommen, Zitate als auch eigene Gedanken. Untermalt werden die Videos von eigens komponierter Musik, die ebenso stellenweise unvollständig und
bruchstückhaft anmutet. Die Videoinstallation wurde auf einem Röhrenmonitor dargestellt, welcher komplett in alte Kabel gehüllt ist. Dies soll den rasanten Fortschritt als auch die schon überholte Technologie versinnbildlichen.

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